Dies und Das - Wissenswertes

Geschichte des Wortes "Gymnasium"

Der Ursprung des Wortes "Gymnasium" stammt aus dem Griechischen und zwar aus dem Wortstamm "Gymnos". Dies bedeutet "nackt" und bezeichnet die nackt trainierenden Sportler, die sich auf die Olympiade im alten Griechenland vorbereiteten. Wörtlich übersetzt heißt "Gymnasium" Nacktstätte.

Das Wort "Gymnasium hat im Deutschen natürlich eine ganz andere Bedeutung.

Früher gingen Mädchen und Jungen in getrennte Schulen. Die höheren Mädchenschulen bezeichnete man als "Lizeum" und  die höheren Schulen für die Jungs nannte man "Gymnasium". Warum diese Bezeichnung ist etwas umstritten. Die wohl einleuchtenste Begründung liegt darin, dass angeleht an die "Elitesportler" des alten Griehenlands die Jungs, die ein Gymnasium besuchten, auch eine Elite darstellen sollten.

Das Licht der Sonne

Wie lange braucht das Licht von der Sonne bis zur Erde?

Die Lichtteilchen, Photonen, die durch die enorm hohen Temperaturen im Kern der Sonne entstehen, braucht von der Sonnenoberfläche bis zur Erde 8 Minuten.

Vom Kern der Sonne bis an deren Oberflächen brauchen die Lichteilchen, Photonen, mehrere tausend Jahre.

Im Übrigen verursachen die Photonen auch den für uns gefährlichen Sonnenwind.

95% des Strombedarfs in Deutschland durch erneuerbare Energiequellen gedeckt

An idealen Tagen, wenn die Sonne über ganz Deutschland scheint und der Wind bläst, kann der gesamte Strombedarf in Deutschland nahezu durch erneuerbare Energiequellen gedeckt werden. So am 02. Mai 2016. Am Vormittag dieses Tages wurde so viel Energie durch Wind und Sonne erzeugt, dass der Bedarf in Deutschland zu 95% gedeckt werden konnte. 

Im Moment sind dies noch Ausnahmen. Durch effiziente Erzeugungsmethoden und Nutzung des Stromes könnten sich in naher Zukunft die Ausnahmen in einen Regelzustand umwandeln. Jeder sollte dazu seinen Beitrag leisten.

Woher stammt der Name Magnet?

Der Name „Magnet“ leitet sich – so berichtet zumindest der Römer Lucretius – von Magnetit (Magneteisenstein, Fe3 O4) ab. Dieses Mineral scheint man zuerst in der Nähe der thessalonikischen Stadt

„Magnesia“ (im heutigen Westanatolien) gefunden zu haben.

Leitet Wasser Strom und wenn ja warum?

Reines Wasser (destilliert) leitet nicht, da Wasser keine Ionen abgeben kann. Was an "Wasser" leiten kann, sind darin gelöste Salze, die Ionen abgeben können. Das ist z.B. in Badewasser der Fall, auch in jedem Naturgewässer sind in einem gewissen Maße Salze und Mineralien gelöst. Dieses Wasser, oder vielmehr die Salze darin, leiten. Auch Säuren oder Basen können Ionen abgeben. Also je mehr Salze, Säuren oder Basen in der wässigen Lösung vorliegen, desto leitfähiger ist die Flüssigkeit.

Warum leuchtet eine Glühlampe?

Der Glühfaden in der Glühlampe ist wesentlich dünner als das den Strom übertragende Kabel. Dadurch werden die Ladungsträger, die Elektronen, abgebremst, wodurch ein Elektronenstau entsteht. Dieser Stau erzeugt einen Widerstand der erzeugt Reibung, die wiederum Wärme erzeugt, da die Bewegungsenergie in Wärmeenergie umgesetzt wird. Diese Wärme lässt den Glühfaden glühen.

Was passiert bei einem Kurzschluss?

Ein elektrischer Kurzschluss ist eine nahezu widerstandslose Verbindung der beiden Pole einer elektrischen Spannungsquelle. Die Spannung tendiert gegen Null. Durch den fehlenden Widerstand, den ja jedes Gerät erzeugt, fließt ein enorm hoher Strom, der den jeweils vorgesehene Betriebsstrom (ist abhängig vom jeweiligen Gerät) um ein vielfaches übersteigt.

Die Folge: Entweder, wenn das Gerät durch eine Sicherung abgesichert ist, wird diese durchbrennen oder das Gerät erwärmt sich so stark, dass es kaputt geht oder brennt (Beispiel: Der Akku vom Smartphone).

 

Wie entstand der Begriff "Made in Germany"?

Was heute ein Qualitätssiegel für hochwertige Waren, die in Deutschland produziert wurden, ist, wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Schutz vor billigen und minderwertigen Produkte aus Deutschland, die nach England exportiert wurden, in England eingeführt. Damit wollte die englische Regierung die Engländer vor dem Kauf dieser Waren warnen. Das Gegenteil wurde erreicht.

Welche Energiequellen haben welchen Anteil an der Stromerzeugung in Deutschland (2015)?

Braunkohle

Steinkohle

Kernenergie

Erdgas

24 %

18 %

14 %

9 %

Windenergie

Photovoltaik

Wasserkraft

Biomasse

12 %

6 %

3 %

8 %

Sonstige        6 %

Wo kommt das Wort "Elektron" her und was bedeutet es?

"Elektron" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Bernstein".

Bereits im 6. Jahrhundert entdeckten die Griechen das Bernstein, wenn man es mit einem Wolllappen reibt, leichte Gegenstände anzieht. Erklären konnten sie dieses Phänomen nicht.

Beim Wechselstrom wechselt die Polung vom Plus zum Minuspol und umgekehrt. Mit welcher Frequenz?

Die Polung unseres Wechselstromes, also der Wechsel des Plus- und Minuspols, geschied mit 50 Hertz, also pro Sekunde 50 mal.

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